{"id":2626,"date":"2014-08-20T13:03:16","date_gmt":"2014-08-20T11:03:16","guid":{"rendered":"http:\/\/bo7h1yube.preview.infomaniak.website\/30-jahre-cochlear-implant-in-hannover\/"},"modified":"2014-08-20T13:03:16","modified_gmt":"2014-08-20T11:03:16","slug":"30-jahre-cochlear-implant-in-hannover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/2014\/08\/30-jahre-cochlear-implant-in-hannover\/","title":{"rendered":"30 Jahre Cochlear Implant in Hannover"},"content":{"rendered":"<p>Im August 1984 erf\u00fcllte sich <strong>Ernst Lehnhardt<\/strong> einen lang gehegten Wunsch <em>\u201egeh\u00f6rlosen Menschen den H\u00f6rsinn (wieder)zugeben\u201c<\/em> als er seine erste Patientin mit einem Cochlea Implantat versorgen konnte. Davon tr\u00e4umten vermutlich die meisten HNO \u00c4rzte, doch es blieb \u00fcber 2 Jahrtausende ein Wunder wie es nur in der Bibel bei Markus 7.31 beschrieben war.<img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1093 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/bo7h1yube.preview.infomaniak.website\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Hermann_Berghaus_Krenz_1985-300x203.jpg?resize=300%2C203\" alt=\"Lehnhardt_Hermann_Berghaus_Krenz_1985\" width=\"300\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Hermann_Berghaus_Krenz_1985.jpg?resize=300%2C203&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Hermann_Berghaus_Krenz_1985.jpg?resize=1024%2C696&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Hermann_Berghaus_Krenz_1985.jpg?resize=150%2C101&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Hermann_Berghaus_Krenz_1985.jpg?resize=400%2C271&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Hermann_Berghaus_Krenz_1985.jpg?w=1181&amp;ssl=1 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\nErnst Lehnhardt kannte nat\u00fcrlich alle die Versuche, die Pioniere lange vor ihm unternommen hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Physiker <em>Alessandro Volta<\/em> (1800) mit seinem Voltaischen Ohrversuch, den er an seinem h\u00f6renden Ohr vornahm und der als Wurzel aller elektrischen und elektronischen H\u00f6rhilfen betrachtet werden kann.<br \/>\nDer deutsche Arzt <em>Rudolf Brenner<\/em>, der in St. Petersburg wirkte und 1868 sein Buch \u201e\u00dcber die Wirkung akustischer Str\u00f6me auf das H\u00f6rorgan im gesunden und kranken Zustand\u201c ver\u00f6ffentlichte. Er hatte das elektrophone H\u00f6ren gefunden, das aber nur so lange funktioniert wie die H\u00f6rfunktion nicht ganz erloschen ist.<br \/>\n<em>Wever und Bray<\/em> mit ihrer Publikation 1936, die die Entdeckung der Microphonics beschreibt. <em>Djurno und Eyries<\/em>, die 1957 ihren ersten Patienten implantierten, der die H\u00f6rempfung von \u201ezischendem, kochenden Wasser\u201c hatte.<br \/>\nSehr wichtig nahm er die 1963 publizierten Vorschl\u00e4ge von <em>Z\u00f6llner (Otologe) und Keidel (Physiologe)<\/em> zur Verwirklichung eines sprachvermittelnden Implantates. Er wusste, dass <em>William House<\/em>, den er f\u00fcr einen begnadeten Operateur hielt, in Zusammenarbeit mit dem kreativen Ingenieur Urban in Los Angeles in den 60iger und 70iger Jahren bereits eine breite klinische Anwendung praktizierten. Sie verwendeten ein einkanaliges System, die einzig funktio-nierende Version und begr\u00fcndeten dies auch mit dem bis dato akzeptieren \u201eRespekt vor der Cochlea\u201c. Die Zeit war offenbar \u201ereif\u201c und in Europa arbeiten mehre parallel an dem Konzept CI: Chouard in Paris (1977), Fraysse in Toulouse (1979), Hruby und Tichy in Prag, Fraser in London, Dillier und Spillmann in Z\u00fcrch (1984), Burian und Hochmairs in Wien (70er Jahre).<br \/>\nErnst Lehnhardt hatte auch das ehrgeizige Ziel einer \u201eEigenentwicklung\u201c und arrangierte eine Zusammenarbeit seiner Klinik (MHH) mit der Technischen Hochschule Hannover, Prof. Musmann und dem Sprachwissenschaftler Prof. Meyer vom Max Planck-Institut in G\u00f6ttingen. Musmann war gerade dabei, das Fernsehtelefon mit nur einer zus\u00e4tzlichen Leitung zu realisieren. Davon erhoffte sich Ernst Lehnhardt Anregungen, das Ergebnis war aber mager. Wie schon Brenner vor hundert Jahren erzielte man den Effekt eines elektrophonen H\u00f6rens. Eine Entt\u00e4uschung. Seine Geduld (nicht gerade eine seiner herausragenden Eigenschaften, was vermutlich auf die meisten Operateure zutrifft) wuchs und er lud Hochmairs ein, das von ihnen entwickelte Ger\u00e4t vorzustellen. Es arbeitete einkanalig. Davon war Ernst Lehnhardt unter dem Eindruck der Vision von Z\u00f6llner und Keidel nicht \u00fcberzeugt.<img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1092 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/bo7h1yube.preview.infomaniak.website\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Battmer_1985-300x228.jpg?resize=300%2C228\" alt=\"Lehnhardt_Battmer_1985\" width=\"300\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Battmer_1985.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Battmer_1985.jpg?resize=1024%2C778&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Battmer_1985.jpg?resize=150%2C114&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Battmer_1985.jpg?resize=400%2C304&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Lehnhardt_Battmer_1985.jpg?w=1181&amp;ssl=1 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n\u201eGerade noch rechtzeitig\u201c kam Dr. Mike Hirshorn Anfang 1984 aus dem fernen Australien nach Hannover und stellte (\u201eheimlich unter dem Tisch\u201c) das von dem Physiologen und Otochirurgen Graeme Clark seit 1967 entwickelte 20 kanalige Ger\u00e4t vor. Er hatte seinen ersten Patienten 1978 in Melbourne implantiert.<br \/>\nBegeistert sa\u00dfen EL und sein Audiologe Rolf Battmer wenig sp\u00e4ter im Flugzeug nach Australien \u2013 auf eigene Kosten, wie er immer wieder betonte. Zwei Wochen verbrachten sie in Melbourne bei Graeme Clark und Jim Patrick, in Sydney bei David Money und seinem kleinen Team. Das Ergebnis war die am Anfang erw\u00e4hnte erste Implantation im August desselben Jahres.<br \/>\nDiese Entscheidung sollte die weiteren 27 Jahre seines Lebens gravierend beeinflussen.<br \/>\nDie Frage einer anhaltenden Finanzierung war vordringlich. Zun\u00e4chst gelang es ihm mit einem kleinen Trick, seine n\u00e4chsten drei Patienten zu versorgen. Er fragte einen Mitarbeiter in der Verwaltung, wie hoch die Kosten f\u00fcr eine Herztransplantation seien und erntete Verwunderung. Er wollte doch wohl nicht Herzen transplantieren. Es gelang ihm glaubhaft zu machen, das f\u00fcr seine \u201eHerzensangelegenheit\u201c kein Mensch sterben muss und tauben Menschen zum H\u00f6ren verholfen wird. Dreimal DM 35.000 wurden von dem unb\u00fcrokratischen Verwaltungsbeamten spontan genehmigt. Er konnte dann \u00fcber viele Jahre die positive Entwicklung des Programms beobachten.<br \/>\nWiderstand gegen die Implantation von Erwachsenen gab es kaum, auch die Entscheidung im Jahre 1987 einem kleinen Patienten, der infolge von Meningitis ertaubt war ein Implantat zu geben, wurde akzeptiert. Verstanden doch die meisten, dass in diesem Fall rasches Handeln angesagt war, um einer Verkn\u00f6cherung der Schnecke zuvorzukommen. Tobias (damals 4 Jahre und 9 Monate alt) hatte seine Sprache auch schon teilweise verloren und wir freuten uns alle zu sehen \/ h\u00f6ren, wie er sie wenige Wochen nach der Operation bereits wiedergewann.<br \/>\nGanz anders sah es aus, als er ernsthaft erwog, ein taub geborenes Kleinkind zu operieren. Er wusste um die Skepsis der Physiologen die warnten und drohten, es w\u00fcrde niemals gelingen, mit einem CI den Funktionsausfall des Innenohres zu kompensieren.<br \/>\n1988 best\u00fcrmte ihn die Mutter der 17 Monate alten Rawya aus Dubai \u2013 sie sei sicher, ihr M\u00e4dchen sei vollkommen taub. Sie wollte auch nichts von einer Implantation au\u00dferhalb der Schnecke mit dem speziell f\u00fcr solche \u201eF\u00e4lle\u201c entwickelten \u201eCombi-Implantat\u201c wissen. Das Klinikteam war dagegen. Vermutlich hat die Argumentation der Sprachtherapeutin \u2013 es kann nicht implantiert werden, da wir doch keine so kleinen Tische und St\u00fchlchen haben &#8212; den Ausschlag gegeben. EL dr\u00fcckte ihr Deutsche Mark in die Hand und bat sie, erforderliche M\u00f6bel und Spielzeug zu besorgen. Rawya spricht heute drei Sprachen flie\u00dfend, spielt Klavier und absolvierte erfolgreich ein Studium an der Universit\u00e4t.<br \/>\nAn einem Kongress in Montreux ein Jahr sp\u00e4ter fiel noch der Ausspruch eines anerkannten Physiologen, es sei ein Verbrechen, taub geborene Kinder mit einem CI zu versorgen. Alle die skeptischen Physiologen waren von falschen Voraussetzungen ausgegangen, n\u00e4mlich der \u00dcbertragung von Beobachtungen am Auge auf das Ohr. Sie nahmen an, dass der H\u00f6rnerv und die H\u00f6rbahn beim taub geborenen Kind schon sehr bald nicht mehr zu aktivieren seien. So wie das f\u00fcr das Sehen zutrifft, wenn das Auge keinen Lichtreizen ausgesetzt ist. Die klinische Erfahrung und die \u00fcberzeugenden Resultate haben alle diese theoretischen \u00dcberlegungen und Hypothesen widerlegt.<br \/>\nWeitblick bewies EL in seiner Erkenntnis, dass <strong>Cochlear Implant ein multi-disziplin\u00e4res Unterfangen<\/strong> darstellt. Vor allem die Bedeutung der post-operativen Betreuung, der technischen Nachsorge und der (Re)Habilitation wa r ihm voll bewusst. Er sorgte daf\u00fcr, dass eine renommierte Firma die technische Nachsorge \u00fcbernahm und er bereiste gemeinsam mit dem \u00fcberaus engagierten Geh\u00f6rlosenlehrer Bodo Bertram &#8212; \u201eWanderpredigern gleich\u201c, ganz Deutschland. Galt es doch Entt\u00e4uschungen zu \u00fcberwinden, da in fr\u00fcheren Jahren Implantate anderer Herkunft mit unzureichender Qualit\u00e4t ungeeigneten Kandidaten, z.B. geh\u00f6rlos geborenen Teenagern eingepflanzt wurden.<br \/>\nNur langsam wich die Skepsis \/ Reserviertheit \u2013 vor allem der P\u00e4dagogen \u2013 einer passiven Zustimmung und letztlich einem aktiven Engagement.<br \/>\nEL gr\u00fcndete das erste Cochlear Implant Centre \u2013 ein Rehabilitationszentrum f\u00fcr Kinder mit CI &#8212; \u201eWilhelm Hirte\u201c in Hannover, das als Vorbild f\u00fcr viele weitere derartige Zentren in Deutschland diente. Einmal mehr bewies er seine Geschicklichkeit in der Beschaffung finanzieller Mittel; nicht nur f\u00fcr den Bau der H\u00e4user durch gro\u00dfz\u00fcgige Spenden privater Personen und Firmen. Es gelang ihm auch, die Krankenkassen davon zu \u00fcberzeugen, dass sie f\u00fcr die Rehabilitation der Kinder in Begleitung ihrer M\u00fctter (manchmal, eher selten auch der V\u00e4ter) f\u00fcr insgesamt 12 Wochen bezahlen.<br \/>\nVielleicht kann man es Einf\u00fchlsamkeit nennen, wenn man an seinen Appell an seine Kollegen &#8212; Operateure denkt, ihrem \u00e4rztlichen Grundsatz gem\u00e4\u00df \u201enihil nocere\u201c nun den Respekt vor der Cochlea nicht ganz zu verlieren. Er wies auf die Wichtigkeit des Erhalts der delikaten Strukturen des Innenohres hin \u2013 schon zu einem Zeitpunkt, da fast nur \u201evollkommen\u201c taube Kinder implantiert wurden. Das sollte mit der Erweiterung der Indikation auf sogenannte \u201eresth\u00f6rige\u201c Kandidaten zunehmend wichtiger werden. Die von ihm beschriebene \u201eSoft Surgery\u201c (1993) ist heute von gr\u00f6\u00dferer Bedeutung als vor 20 Jahren.<br \/>\nEine weitere Entwicklung \u2013 die Kombination von akustischer Verst\u00e4rkung im Tieftonbereich und elektrischer Stimulation in den hohen Frequenzen \u2013 hat EL ebenfalls vorausgesehen. Anschaulich beschrieb er dies unter anderem in seinem Vortrag anl\u00e4sslich der Verleihung einer seiner Ehrendoktorw\u00fcrden am 14.12. 2000 in Posen. Er spricht von einem bimodal arbeitenden Ger\u00e4t und betont, dass f\u00fcr dessen Einsatz die Soft Surgery eine \u201eConditio sine qua non\u201c sei. Damals konnte er vielleicht noch nicht ahnen, wie schnell sich das Konzept der bimodalen Versorgung durchsetzen sollte. Lange wurde auch von angesehenen Fachleuten behauptet, dass es Tr\u00e4gern von einem CI auf einem Ohr und einem H\u00f6rger\u00e4t auf einem anderen Ohr nicht m\u00f6glich sein wird, diese beiden \u201eInputs\u201c im Gehirn zu verarbeiten. Wieder einmal sollten diese Hypothesen in der Praxis widerlegt werden. Wir kennen zahllose erfolgreich bimodal versorgte CI \/ HG Tr\u00e4ger.<\/p>\n<h3>Die Entwicklung des Kombinationsger\u00e4tes, das auf einer Seite getragen werden kann, ist ein weiterer, signifikanter Fortschritt.<\/h3>\n<p>In seinem Festvortrag am 1. November 2002, anl\u00e4sslich der Verleihung der zweiten Ehrendoktor-w\u00fcrde definierte EL den Unterschied zwischen Arzt und Ingenieur recht zutreffend:<br \/>\n<em>\u201eDem Ingenieur ist vieles oder gar alles m\u00f6glich, aber nur irgendwann, kaum jemals sofort.<\/em> <em>In der praktischen Anwendung bleibt vieles dem Arzt unm\u00f6glich, was er aber tun kann,\u00a0 das kann und muss er eventuell sofort verwirklichen\u201c<\/em>.<\/p>\n<p>EL sch\u00e4tze die Ingenieure sehr, er arbeitete eng mit ihnen nicht nur in Deutschland sondern auch in Australien \u00fcber viele, viele Jahre zusammen.<\/p>\n<p>Seine \u00dcberzeugung, dass mit der CI Versorgung Kindern der Weg in die h\u00f6rende Welt gebahnt werden kann, trug er in die Welt und wurde dabei von seiner Frau Monika \u2013 die beruflich auch intensiv mit dem Thema CI befasst war und noch immer ist, die mit ihm die Prof. Ernst Lehnhardt-Stiftung im Jahre seiner Emeritierung 1993 gr\u00fcndete, begleitet. Die Reisen f\u00fchrten in eine Reihe westeurop\u00e4ischer\u00a0 aber auch in viele Zentral- und osteurop\u00e4ische L\u00e4nder, von der Tschechei und Slowakei, \u00fcber Polen, Litauen, Lettland und Estland bis Russland, wo EL oft die ersten CI Operationen durchf\u00fchrte. Dabei entstanden Freundschaften, die \u00fcber seinen Tod hinaus halten.<\/p>\n<p>In seinem Festvortrag in Posen Im Jahre 2000 zitierte EL, der gro\u00dfen Wert auf die Unterscheidung zwischen den Begriffen \u201eArzt\u201c und \u201eMediziner\u201c legte,\u00a0 Gottfried Wilhelm Leibniz: <em>\u201eZum wahrhaft \u00e4rztlichen Handeln bedarf es auch der F\u00e4higkeit eines theoriegeleiteten Erkennens und Entscheidens im Sinne des jeweiligen Patienten\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Die Entwicklung des Cochlear Implants schreitet weiter z\u00fcgig voran. Die Vision von Jay Rubenstein (2004) hat noch 10 Jahre Zeit sich zu bewahrheiten:<br \/>\n<em> \u201eIn 20 years an implant will be the treatment of choice for anyone with a Hearing Loss greater than 50dB\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Dr. Dr. h.c. Monika Lehnhardt\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 August 2014<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im August 1984 erf\u00fcllte sich Ernst Lehnhardt einen lang gehegten Wunsch \u201egeh\u00f6rlosen Menschen den H\u00f6rsinn (wieder)zugeben\u201c als er seine erste Patientin mit einem Cochlea Implantat versorgen konnte. Davon tr\u00e4umten vermutlich die meisten HNO \u00c4rzte, doch es blieb \u00fcber 2 Jahrtausende ein Wunder wie es nur in der Bibel bei Markus 7.31 beschrieben war. Ernst Lehnhardt &#8230; <a title=\"30 Jahre Cochlear Implant in Hannover\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/2014\/08\/30-jahre-cochlear-implant-in-hannover\/\" aria-label=\"\u041f\u0440\u043e\u0447\u0438\u0442\u0430\u0442\u044c \u0431\u043e\u043b\u044c\u0448\u0435 \u043e 30 Jahre Cochlear Implant in Hannover\">\u0427\u0438\u0442\u0430\u0442\u044c \u0434\u0430\u043b\u0435\u0435<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":914,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pmpro_default_level":"","_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[126,78],"tags":[],"class_list":["post-2626","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medizin-wissenschaft-ru","category-neuigkeiten-ru-2","pmpro-has-access"],"aioseo_notices":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p9hvq3-Gm","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/914"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2626"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2626\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schenken-sie-kindern-gehoer.net\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}