Dankesworte von Eltern mit CI Kinder

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Hallo, ich möchte Ihnen und Ihrem gesamten Team meinen herzlichen Dank aussprechen für die rechtzeitige Hilfe, um unsere Kinder nicht ohne Anhörung zu lassen!Wir hatten ein Problem und mussten zu einem Gottesdienst in Hamburg.Aber das Kind wurde krank und war eine Woche lang nicht weg, und es war sehr ärgerlich!Die Stiftung schickte das Ersatzteil (Kabel für den Sprachprozessor) per Post, wir erhielten es am nächsten Tag.Meine Tochter fand sich in der Welt wieder von Klängen wieder!))) Wir sind sehr dankbar für die Hilfe, Effizienz und das gegenseitige Verständnis!! !Vielen Dank!!!Viel Glück und alles Gute!!!

Oksana Kh.

Ich möchte dir wirklich Worte der Dankbarkeit schreiben! Ich bin voller Dankbarkeit! Ihre Unterstützung zu spüren ist unbezahlbar! In einer Situation, in der Sie alleine mit einem besonderen Kind in einem fremden Land sind, ist Ihre ausgestreckte helfende Hand ein Geschenk des Himmels. Danke an Sie und die Lehnhardt Stiftung!

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Wir spenden ukrainischen Kindern Gehör!

Seit 24. Februar 2022 ist alles anders!
Die Lehnhardt Stiftung unterhält seit vielen Jahren enge Beziehungen zu ukrainischen Familien. Sie hat in den vergangenen Jahren ca. 200 schwerhörige Kinder mit Hörtechnik versorgt und Ihnen damit den Weg in ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben geebnet.
Ihren Familien fühlt sich die Lehnhardt-Stiftung besonders verbunden.

Schwerhörige Kinder dürfen besonders in dieser schweren Zeit nicht von der hörenden Welt abgeschnitten sein.

Damit Vlada die tröstenden Worte ihrer Mutter wieder hören kann!

 

Schwerhörige Kinder dürfen besonders in dieser schweren Zeit nicht von der hörenden Welt abgeschnitten sein.
Helfen Sie uns! Schenken Sie den ukrainischen Kindern Gehör!
Unterstützen Sie unsere Hilfsaktion durch Geld- und Sachspenden*.
Lehnhardt Stiftung
IBAN DE976839 0000 0000 758531
BIC: VOLODE66
Volksbank Dreiländereck
Stichwort: Spende für hörgeschädigte Kinder Ukraine
Die Selbsthilfeorganisation “Society of Parents and Friends of Children with Hearing Disorders” übernimmt die Verteilung vor Ort.

*Sachspenden wie gebrauchte, aber funktionstüchtige Sprachprozessoren (außer Freedom, Esprit, Tempo), Kabel, Spulen und Batterien schicken Sie gerne an:

Dr. Monika Lehnhardt-Goriany
Lehnhardt Stiftung
Gaihofstrasse 23
79424 Auggen

Telefon + 49 7631 123 67
E-Mail: ml@schenken-sie-kindern-gehoer.net

 

Wir spenden ukrainischen Kindern Gehör!

Seit 24. Februar 2022 ist alles anders!

Die Lehnhardt-Stiftung unterhält seit vielen Jahren enge Beziehungen zu ukrainischen Familien. Sie hat in den vergangenen Jahren ca. 200 schwerhörige Kinder mit Hörtechnik versorgt und Ihnen damit den Weg in ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben geebnet.

Ihren Familien fühlt sich die Lehnhardt-Stiftung besonders verbunden. Daher hat sich die Stiftung entschlossen, sich an einer Hilfsaktion der Stadt Marl zu beteiligen – weitere Infos hier: https://tinyurl.com/ya8auwry.

Vor wenigen Tagen sind vier Lastwagen von Marl aus in die polnische Partnerstadt Krosno gestartet. Mit an Bord: Fast 30 Tonnen Hilfsgüter! Darunter auch gebrauchte Sprachprozessoren für Cochlea-Implantate, Spulen, Kabel, Ersatzteile, Batterien. Denn:

Schwerhörige Kinder dürfen besonders in dieser schweren Zeit nicht von der hörenden Welt abgeschnitten sein.

Helfen Sie uns! Schenken Sie den ukrainischen Kindern Gehör! 

Unterstützen Sie unsere Hilfsaktion durch Geld- und Sachspenden*.

Lehnhardt-Stiftung

IBAN DE976839 0000 0000 758531
BIC: VOLODE66

Volksbank Dreiländereck

Stichwort: Spende für hörgeschädigte Kinder Ukraine

Die Selbsthilfeorganisation “Society of Parents and Friends of Children with Hearing Disorders” übernimmt die Verteilung vor Ort.

*Sachspenden wie gebrauchte, aber funktionstüchtige Sprachprozessoren (außer Freedom, Esprit, Tempo), Kabel, Spulen und Batterien schicken Sie gerne an:

Dr. Monika Lehnhardt-Goriany
Lehnhardt Stiftung
Gaihofstrasse 23
79424 Auggen
Tel.: + 49 7631 123 67
Mobile: + 49 1725460782

«Bausteine» für Vladimirs eigenständige Rede

Ich betrete die Gruppe und sehe: an der Tür steht ein fremdes Kind und hält seine Eltern an den Händen. Es hat ein Hörimplantat, und ich verstehe, dass dies mein neuer Schützling ist. Interessiert und schüchtern lächelnd sieht Vladimir mich an und geht in die Gruppe, wo hörende Kinder spielen. So begann der erste Tag im allgemeinen Kindergarten für einen Jungen, der sich von Geburt an von seinen Altersgenossen unterscheidet.

Seit über 40 Jahren bietet unsere Bildungseinrichtung Kindern mit Hörstörungen Förderung an. Die Sonderpädagogen der Vorschul- und Schulabteilungen arbeiten nach der Methode von Dr. paed. E.I. Leongard. Täglich verbringt Vladimir 2-3 Stunden unter hörenden Gleichaltrigen. Jeden Tag hat dieses Kind die Möglichkeit, Förderung zu erhalten. Nach einiger Zeit, als ich Vladimir beobachtete, bemerkte ich, dass ich aufhörte, auf all seine Entwicklungsbeschränkungen zu achten, wenn er unter den Kindern war. Er malt, spielt, rennt im Sportunterricht, bewegt sich zur Musik – nur in der Stille zieht das pfeifende Geräusch des Beatmungsschlauchs Aufmerksamkeit auf sich. Wenn er mit den anderen Kindern zusammen ist, vergisst man sogar, dass Wowa nicht so hören kann wie gesunde Gleichaltrige.

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Violetta – die einzige Trägerin eines Cochlear Implantats der Firma Advanced Bionics in Belarus – war in Not. Mit vereinten Kräften konnten wir helfen.

Ein Jahr, das kann kurz aber auch sehr lang sein. Für Violetta Kovreckaja aus Vitebsk – der kulturellen Hauptstadt im Norden von Belarus, nahe der Grenze zu Lettland, in der Marc Chagall geboren wurde – waren es 12 lange Monate des Wartens. So lange hat es denn doch gedauert, bis wir ihr zu einem Ersatz-Sprachprozessor und zur Online Anpassung verhelfen konnten.

Violetta erlebte ihre Cochlear Implantation im Jahre 2012 an der Universitätsklinik in Ferrara. Für die Eltern bedeutete dies eine große finanzielle Anstrengung, einige Stiftungen haben erfreulicherweise einen Teil der Kosten mit getragen. Über einige Jahre hinweg reiste Violetta mit ihren Eltern für die Anpassungen des Sprachprozessors immer wieder nach Italien, das letzte Mal allerdings vor 5 Jahren.

8 Jahre schon trägt die heute 13 jährige Schülerin ihren Harmony, der ihr sehr gute Dienste erwiesen hat, jetzt aber nicht mehr funktionstüchtig ist.

In Belarus gibt es wohl ein etabliertes CI Programm, das vom Staat finanziert wird, aber im Rahmen der jährlich ausgeschriebenen Tender wurden Cochlear Implantate von zwei Herstellern, bisher aber nicht von der Firma Advanced Bionics gekauft. Daher gibt es auch keine Möglichkeit, einen Upgrade Sprachprozessor von Advanced Bionics im staatlich geförderten Programm zu erhalten.

Wir – die Lehnhardt Stiftung – tatkräftig unterstützt von Jan Röhrig (Deaf Ohr Alive- Hessen Rhein Main), fanden einen Spender, der seinen nicht mehr gebrauchten Naida Q 90 für Violetta abzugeben bereit war. Wir sandten ihn nach Vitebsk.

Nun musste „nur noch“ die Anpassung organisiert werden. Natalya Kalintscheva, eine Repräsentantin der Firma Advanced Bionics in Moskau, half bei der Organisation der Online Anpassung. Sie schickte auch die notwendige Ausrüstung von Moskau aus an einen Geschäftspartner, Timur Nurseitov (Fonamed) in Minsk. Technische Fragen zum Remote Fitting und zur Erstellung der Programme im Sprachprozessor löste Ruslan Kertiev, ebenfalls von Moskau aus. Schon vorher bot er eine vorbereitende Schulung für das Personal vor Ort an, sodass die Anpassung dann problemlos erfolgen konnte.

Ing. Evgenija V. Burak und die Surdopädagogin Liubov A. Proschina vom HNO – wissenschaftlich-praktischen Zentrum der Republik Belarus (RNPZ)  in Minsk (http://www.lor.by)  betreuten Violetta und ihre Eltern fachmännisch und mit viel Empathie.

Mit vereinten Kräften haben wir es geschafft: eine glückliche Violetta kann weiterhin in ihre Schule gehen und dank guten Hörens gute Leistungen erbringen.

 

                                                 August 2021
Dr. Monika Lehnhardt-Goriany
www.schenken-sie-kindern-gehoer.net

Foto: Andrej A. Razhko und Julia V. Razhko (Eltern), Evgenija V. Burak und Violetta

„Violetta betreibt ihr Hobby Malen mit großer Begeisterung“

Viele sprechen von Nachhaltigkeit – wir praktizieren sie

das Magazin Schnecke: Nachsorge

1994 wurde die Lehnhardt Stiftung ins Leben gerufen, um hörbehinderten Kindern eine frühe wie nachhaltige Versorgung ihrer Hörbeeinträchtigung zu ermöglichen. Mittlerweile ist die Stiftung international aktiv. Ein Bericht von Dr. Monika Lehnhardt-Goriany. 

Der Zweck der Lehnhardt Stiftung ist in der Satzung klar formuliert:
„Stiftungszweck ist die Förderung der Früherkennung, Früherfassung und Nachsorge einer möglichen Hörstörung bei Kindern. Die Aufklärungsarbeit wird an Ärzte, Therapeuten, Politiker, Medien und vor allem an die Eltern gerichtet. Die Stiftung unterstützt die pädagogische, psychologische und technische Langzeitbetreuung tauber oder hochgradig schwerhöriger Kinder, die mit Hörgeräten und / oder Cochlear Implantaten versorgt sind. Dazu gehört auch die Unterweisung und Schulung der an der pädagogischen, psychologischen und technischen Betreuung beteiligter Personen, einschließlich der Eltern.„

Diesen Zweck erfüllen wir seit der Gründung der Stiftung im Jahre 1994, in den ersten Jahren vorwiegend in Deutschland, seit geraumer Zeit international mit dem Schwerpunkt auf die Länder der ehemaligen Sowjetunion.

„Das Cochlear Implantat ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“ – mit dieser Aussage irrt die Dame, die das so formulierte und damit begründete, dass ihre Organisation Cochlear Implantate nicht mehr finanzieren oder finanziell unterstützen würde. Das Cochlear Implantat ist für ein taubes Kind die einzige Möglichkeit, den Weg in die Welt des Hörens einschlagen zu können, gesprochene Sprache verstehen und artikulieren zu lernen. Es erfordert allerdings auch den größten finanziellen Aufwand auf dem langen Reise in die Welt der Hörenden. Während namhafte HNO Chirurgen dem Ausspruch von Prof. Ernst Lehnhardt vor mehr als 30 Jahren zustimmen, wonach eine erfolgreiche Operation nur 10% Anteil am Erfolg der Versorgung mit CI ausmacht, ist der Prozentsatz an Kosten in den Ländern, in denen wir aktiv sind, beinahe umgekehrt proportional. Die Preise der vier CI-Hersteller schwanken zwischen EURO 8.000 und > 20.000 – je nach Land, Abnahmemenge und Konfiguration. Die Kosten für die post-operativ erforderliche medizinische, audiologische und therapeutische Nachsorge sind vergleichsweise gering. Eine Stunde bei einer Sprachtherapeutin in Kyrgyzstan kostet z.B. nur 6 Euro.

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Hilfe für die Familie Ovechkiny, Stadt Ussolje-Sibirskoje in der ostsibirischen Oblast Irkutsk (Russland)

Artikel ist in der Magazine „Usharik“  publiziert
(for children and their parents, it is issued by the parent association „I hear the world!“ since 2015)
http://www.usharik.ru/books/vipusk-19/#page/21

10th February, 2020, an accident happened in the house of the family Ovechkiny — a fire completely destroyed all the property, but the most important, in this fire, the speech processor burned down, with which little Victoria could hear this world. Cochlear implantation was made to Natalia’s daughter in may 2019. After all, the girl began to understand speech, hear and enjoy sounds.

But, at the moment, the child can not hear anything. The family could not afford a new speech processor.

There is a state program that provides for its free replacement, but this is possible once every five years. In other words, waiting for four years, being in a world of silence, while simultaneously losing all the acquired skills in hearing rehabilitation, is too high price for a small person.

Victoria’s parents began to apply to various foundations and organizations with a request for support, but everywhere they were refused. However, this case did not leave indifferent two organizations whose main goal is to support families raising children with hearing loss.
United/Together, the Lehnhardt Foundation and the Association of the Parents „I hear the world!“ did not stand aside and were able to support Victoria. As a result, the family purchased a new speech processor and all the necessary components so that the girl could hear again.

„The girl’s parents asked us for help. The situation for us is not standard. Often we deal with the loss of the processor or its spare parts. Here, the family immediately lost everything – says the head of the Parent Association “ I hear the world!» Dmitry Kulikov. – We, together with the Monika Lehnhardt, managed to help them. A new speech processor was purchased. Now we are preparing to transfer the processor to the family and agree with the clinic to set it up.

„The child lost her home – and this is tragic. – says Monika Lehnhardt – She also lost her speech processor which  is also a drama and therefore we decided to help and arrange for a replacement. But she also lost books and toys which are instrumental für her personal development.
Our colleague, Marina Gureva from St. Petersburg will contact the family in order to find out what is the status of speech development of the girl and which books and toys will be suitable for her. We want to keep in touch with the family long-term and see how we can support them. „